Drei Jahrzehnte Škoda an der Eishockey WM

Škoda begleitet die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft seit 1993 als Hauptsponsor. Das Engagement geht dabei weit über klassische Werbung hinaus.

Manche Sponsorships bleiben Slogans, andere werden zu prägenden Partnerschaften. Das Engagement von Škoda bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gehört klar zur zweiten Kategorie dazu:
Seit 1993 begleitet der Automobilhersteller jede Austragung als Hauptsponsor, stellt Fahrzeugflotten, entwirft Trophäen und präsentiert neue Modelle vor internationalem Publikum.
Die längste Sponsoring-Beziehung einer Weltmeisterschaft
Die Geschichte beginnt noch in der Tschechoslowakei. 1992, als Prag und Bratislava die WM ausrichten, tritt Škoda erstmals als Mobilitätspartner auf.
Ein Jahr später, beim Turnier in München 1993, übernahm Škoda die Rolle des Hauptsponsors und stellte erstmals eine offizielle Fahrzeugflotte bereit.
Die damalige Flotte umfasste den Škoda Favorit sowie dessen Kombiversion, den Škoda Forman. Was folgt, ist eine bemerkenswerte Tradition im internationalen Sportsponsoring:
Keine Ausgabe der Weltmeisterschaft fand seither ohne Škoda statt. 2017 erhält die Partnerschaft von Guinness World Records die offizielle Auszeichnung als längste Hauptsponsoring‑Beziehung in der Geschichte einer Sportweltmeisterschaft.

Das Turnier diente Škoda in der Vergangenheit wiederholt als Bühne für Fahrzeugauftritte: 1996 wurde der Octavia in Wien vorgestellt, 2008 debütierte der Superb der zweiten Generation in Kanada, und 2019 präsentierte Škoda in der Slowakei erstmals Elektrofahrzeuge, darunter den Superb iV und den CITIGO e iV.
2025 feierte der neue Enyaq RS sowie das Enyaq Coupé RS seine Weltpremiere beim Turnier in Schweden und Dänemark, das rund 490’000 Zuschauer anzog.
Die Nutzung der WM als Bühne für neue Modelle ist damit Teil einer bewährten Kommunikationsstrategie. Seit 2018 entwirft zudem die Design-Abteilung von Škoda die «MVP»-Trophäe für den wertvollsten Spieler der WM.
Das Objekt ist aus tschechischem Kristallglas gefertigt, 36,5 Zentimeter hoch, zehn Kilogramm schwer und wird in einem aufwändigen Verfahren im «Emerald Green» der Marke eingefärbt. 2025 erhielt die Trophäe erstmals eine Form nach der neuen Designsprache «Modern Solid» von Škoda.
Die WM in der Schweiz
Für Škoda Schweiz ist die WM 2026 kein gewöhnliches Sponsoring-Jahr. Nach der Austragung 2009 in Bern und Kloten findet das Turnier dieses Jahr wieder auf Schweizer Boden statt.
Škoda trägt als Partner einen direkten operativen Anteil. 40 vollelektrische Enyaqs im WM-Design stellt das Unternehmen den Organisatoren in Zürich und Fribourg zur Verfügung.
Darüber hinaus ist Škoda in den offiziellen Fanzonen beider Austragungsorte präsent. Im «Škoda Explore Corner» in Zürich können Fans unter anderem die originale WM-Trophäe aus der Nähe erleben.
Neben dem Fotospot mit der Trophäe warten in Zürich und Fribourg verschiedene Erlebnisse auf die Besucher: von Karaoke Car über Face Painting bis hin zu interaktiven Mini-Games.

Das Engagement reicht jedoch über die WM hinaus. Seit 2007 ist Škoda Schweiz Mobilitätssponsor des Spengler Cup in Davos. Auf Klubebene besteht zudem eine direkte Partnerschaft mit dem HC Davos.
Weitere Engagements im Schweizer Eishockey werden auf regionaler Ebene durch lokale Škoda Händler und Partnerbetriebe getragen, unter anderem mit dem EHC Biel, dem Genève‑Servette HC und dem EHC Chur. Gleichwohl stellt die WM 2026 die bisher grösste internationale Einbindung von Škoda Schweiz dar.
Epische Weltpremiere (fast) auf dem Eis
Wie bereits an vergangenen Weltmeisterschaften steht auch dieses Jahr eine Weltpremiere an. Noch bevor er offiziell enthüllt wird, ist der neue Škoda Epiq während der Weltmeisterschaft präsent.
Im auffälligen Tarndesign wird er rund um die WM zu sehen sein. Sichtbar, aber noch nicht ganz zum Greifen. Am 19. Mai 2026 folgt die Auflösung: In der Umweltarena Spreitenbach findet die offizielle Weltpremiere statt.
Danach wird der Epiq auch im «Škoda Explore Corner» ohne Tarnung zu sehen sein. Der neue City-SUV-Crossover wird das günstigste vollelektrische Modell und markiert einen neuen Impuls im BEV-Portfolio von Škoda.

Reichweite bis zu 430 Kilometer, Schnellladung bis 133 kW und Kofferraumvolumen von 475 Litern. Als Einstiegsmodell in Škodas Elektrowelt erweitert der Epiq das Portfolio aus Elroq und Enyaq und spielt eine Schlüsselrolle in der Strategie, das BEV-Modellangebot bis 2026 zu verdoppeln.





