Arno Del Curto

    Arno Del Curto zu Kopf-Cross-Check: Keine Fünf-Minuten-Strafe!

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    ZSC-Star Vinzenz Rohrer fliegt im WM-Viertelfinal gegen die Schweiz schon früh vom Eis. Zu Unrecht, findet Arno Del Curto.

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    Arno Del Curto über den Cross-Check von Österreichs Vinzenz Rohrer. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • ZSC-Youngster Vinzenz Rohrer muss gegen die Schweiz schon im ersten Drittel vom Eis.
    • Der Österreicher trifft Sandro Schmid mit einem Cross-Check im Gesicht.
    • Arno Del Curto hält die Strafe im SRF-Studio für zu hart. Marc Reichert kontert.

    Gleich mit 6:0 fegt die Schweizer Eishockey-Nati Nachbar Österreich im WM-Viertelfinal vom Eis. Nach dem ersten Drittel steht es schon 3:0.

    Aufseiten der Österreicher ist kurz vor der ersten Sirene schon Frust ersichtlich. Eine Minute vor der Pause lässt sich ZSC-Stürmer Vinzenz Rohrer zu einem Cross-Check hinreissen. Der Österreicher trifft Sandro Schmid mit dem Stock am Kinn (Video oben).

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    Bitter: Die Szene bedeutet für den 20-Jährigen Feierabend.

    Rohrer muss nach Videostudium der Schiedsrichter unter die Dusche, Sandro Schmid kommt ohne Strafe davon. Dabei provoziert der Schweizer Rohrers Fehltritt seinerseits mit einem grenzwertigen Cross-Check.

    Arno Del Curto: «Lasst sie spielen»

    Die Szene, die der Schweiz eine fünfminütige Überzahl beschert, ist später im SRF-Studio Thema. Dort ist Trainer-Legende Arno Del Curto zu Gast, der in den letzten Jahren bei den Österreichern als Assistent tätig war.

    Der Bündner ist mit der Entscheidung der Unparteiischen nicht einverstanden (Video oben): «Ich bin immer dafür, dass man so wenige Strafen wie möglich gibt. Lasst sie spielen – die Zuschauer wollen einen geilen Match sehen.»

    Schmid habe zuerst einen Cross-Check ausgeführt. Rohrer hätte den Schweizer dann auch nicht richtig am Kiefer getroffen. «Ich hätte ihm jetzt keinen Fünfer gegeben», so Arno Del Curto.

    Arno Del Curto
    Arno Del Curto (l) ist zum WM-Viertelfinal zwischen der Schweiz und Österreich neben Marc Reichert im SRF-Studio zu Gast. - SRF

    Anderer Meinung ist SRF-Experte Marc Reichert: «Ich hätte den Fünfer gegeben. Fairerweise hätte man Schmid aber auch eine Strafe geben müssen, er trifft ihn auch in der Schulter-Hals-Gegend.»

    Rohrers Stock habe dann aber halt das Gesicht des Gegners berührt – «es war Frust dabei», sagt Reichert.

    Es warten die Sensations-Dänen

    Die Fünf-Minuten-Strafe gegen Österreich nutzt die Schweiz im Mitteldrittel dann zum 4:0 aus. Nach zwei weiteren Treffern im Viertelfinal steht es am Ende 6:0.

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    Nati-Torschütze Simon Knak. - SRF

    Am Samstag spielt die Nati nun erstmals an dieser WM in Stockholm. Gegen den sensationellen Kanada-Bezwinger Dänemark kämpft man um den Finaleinzug (18.20). Im Endspiel würde man auf Schweden oder die USA treffen.

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    Kommentare

    User #2240 (nicht angemeldet)

    Kein Wunder so wie der Fußball glorifziert wird in der Schweiz, geht Eishockey eben unter...

    User #1396 (nicht angemeldet)

    Dänemark war schon immer das Vorbild vom ZSC der Schlittschuh Kopenhagen kopiert - und wie Lettland / Liti United kopiert

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