Eishockey-WM: Nati schlägt nach den USA auch die Letten

Die Schweizer Eishockey-Nati gewinnt auch das zweite Gruppenspiel an der Heim-WM. Das Team von Trainer Jan Cadieux schlägt Lettland in Zürich mit 4:2.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Hockey-Nati schlägt Lettland an der Heim-WM mit 4:2.
- Der Sieg ist hochverdient – einzig die Chancenauswertung lässt zu wünschen übrig.
- Am Montag (20.20 Uhr) kommt es zum Duell mit Deutschland.
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Eishockey-Nati schlägt nach den USA auch Lettland und startet optimal in die Heim-WM.
Die Schweizer brauchen am Samstag etwas länger, um ins Spiel zu finden. Nach rund zehn Minuten ist der Tritt dann aber gefunden. Es folgt Chance auf Chance.
Meier erlöst Nati nach Chancenwucher
Kurz vor der ersten Sirene scheitert Nino Niederreiter im Powerplay an der Latte. Im Mittelabschnitt hat die Nati Möglichkeiten im Minutentakt.
Allerdings lässt die Effizienz zu wünschen übrig. Bei Spielhälfte steht es trotz Schussverhältnis von 31:6 nach wie vor 0:0.

In der 31. Minute ist es dann endlich so weit. Timo Meier erlöst sein Team und bringt die Schweizer nach Vorarbeit von Nico Hischier in Führung.
Letten mit Antwort – Riat trifft in Überzahl
Die Freude hält bei den Eisgenossen aber nicht lange. Nur wenige Sekunden nach dem 1:0 entwischt ZSC-Stürmer Rudolf Balcers und gleicht für die Letten wieder aus. Er bezwingt Sandro Aeschlimann, der am Samstag für Leonardo Genoni spielt.

Noch vor der zweiten Sirene geht die Nati aber erneut in Führung. Andrighetto verzögert im Powerplay gekonnt und legt quer auf Riat. Dieser bringt die Scheibe im lettischen Gehäuse unter.
Nati powert weiter
Im Schlussabschnitt sorgt Dean Kukan mit dem dritten Schweizer Treffer schnell für die Vorentscheidung. Die Letten finden darauf keine Antwort mehr.
Riat sorgt mit dem 4:1 und seinem zweiten persönlichen Treffer in der 53. Minute für die definitive Entscheidung. Balcers 4:2 13 Sekunden vor dem Ende ist nur noch Makulatur.
Jetzt gegen die Deutschen
Am Sonntag steht für die Schweizer ein Ruhetag an. Am Montag (20.20 Uhr) geht es dann mit dem dritten Gruppenspiel gegen Deutschland weiter.





