Fribourg-Gottéron: Sogar die Verletzten feiern in Schlittschuhen

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Fribourg-Gottéron ist Meister der National League. Auch Sandro Schmid und Andrea Glauser feiern in voller Montur mit – obwohl sie eigentlich verletzt sind.

    Fribourg-Gottéron
    Das Team von Fribourg-Gottéron posiert mit dem Meistertitel. Auch die verletzten Akteure sind mittendrin. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fribourg-Gottéron feiert den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte.
    • Die am Knie verletzten Sandro Schmid und Andrea Glauser sind schon auf dem Eis mittendrin.
    • Schmid montiert die Schlittschuhe: «Man wird nur einmal ein erstes Mal Schweizer Meister.»

    Fribourg ist im Freudentaumel: Erstmals in der Clubgeschichte ist Fribourg-Gottéron Schweizer Meister. Die Stadt und der ganze Kanton sind in Feierlaune – Captain Julien Sprunger nach seinem letzten Karriere-Spiel sowieso.

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    Die Gottéron-Fans empfingen ihre Meisterhelden am Morgen um 5.15 Uhr mit der Gottéron-Hymne «Lyoba». - Nau.ch

    Mittendrin sind auch Spieler, die eigentlich verletzt sind. Mit Sandro Schmid und Andrea Glauser verpassten zwei wichtige Akteure die Playoff-Final-Serie. Beide haben sich im Vorfeld am Knie verletzt. Trotzdem sind sie in Davos in voller Montur auf dem Eis.

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    Hier schoss Gottéron-Star Lucas Wallmark sein Team zum ersten Titel. Mit dem Tor verlor Simon Knack sein erster OT-Final binnen eines Monats. - srf

    Sie haben die Schlittschuhe ins Bündnerland mitgenommen und jubeln nach dem Siegtor von Wallmark mit den Teamkollegen auf dem Eis. Beim Feiern sind Schmid und Glauser wieder mitten im Geschehen. Von Krücken keine Spur.

    Schmid: «Erstes Mal Meister – müssen Vollgas geben»

    «Man wird nur einmal ein erstes Mal Schweizer Meister. Also müssen wir Vollgas geben», erklärt Schmid den «Freiburger Nachrichten». Erstmals seit seiner Verletzung am 9. März gegen den SCB trägt der 25-Jährige aus Murten wieder Schlittschuhe.

    Fribourg-Gottéron
    Auch Sandro Schmid (in gelb links neben Sprunger) und Andrea Glauser (Nummer 96) feiern die Meisterschaft mit dem Team. - Keystone

    Er sagt: «Schlussendlich war ich 52 Partien mit dabei, in den Playoffs halt nicht. Es ist nicht das Gleiche wie auf dem Eis, gleichwohl bin ich Teil der Mannschaft. Genau wie das Team und Julien bin ich Meister, das ist das Wichtigste.»

    Auch für Andrea Glauser ist der Gewinn des Titels ein spezieller Erfolg. Der 30-Jährige verlor in den letzten beiden Jahren mit Lausanne jeweils im Playoff-Final. Nach seinem Wechsel zu Fribourg-Gottéron gibt es nun das Happy End – wenn auch als Zuschauer.

    Andrea Glauser
    Glauser, Bertschy und Schmid holten im letzten Jahr WM-Silber. Nun sind die Gottéron-Akteure Schweizer Meister. - Keystone

    Die Heim-WM werden die beiden Silberhelden des Vorjahres wohl verpassen. Durch die Meister-Premiere mit Fribourg-Gottéron endet ihre Saison feiernd in Schlittschuhen trotzdem positiv.

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    Kommentare

    User #1506 (nicht angemeldet)

    Wir Grünen sind auch Helden, wir retten die Erde vor Hitze.

    User #4392 (nicht angemeldet)

    Ein Held war Herr Einstein.

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