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    Hockey-WM – Nati-Trainer Fischer: «Norwegen ist kampfstarkes Team»

    Keystone-SDA
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    Die Schweizer Eishockey-Nati startet heute Freitag um 16.20 Uhr gegen Norwegen ins WM-Turnier. Ein Sieg ist Pflicht für das Fischer-Team.

    Patrick Fischer
    Gegen Norwegen geht es heute erstmals um WM-Punkte für die Schweizer Nati. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Um 16.20 Uhr startet die Hockey-Nati gegen Norwegen in die WM.
    • Patrick Fischer ist froh, nicht auf einen «riesigen Brocken» zu treffen.
    • Trotzdem warnt er vor dem «kampfstarken» Team aus dem Norden.

    Patrick Fischer weiss, wie es sich als Nationaltrainer anfühlt, gegen Norwegen an einer WM zu verlieren. 2016 in Moskau, an seiner ersten WM in diesem Amt, unterlagen die Schweizer 3:4 nach Verlängerung. In der Folge verpassten sie zum einzigen Mal unter seiner Führung die Viertelfinals.

    Patrick Fischer
    Patrick Fischer startet heute mit den Eisgenossen in die WM. - keystone

    Mittlerweile ist die Mannschaft an einem anderen Punkt angelangt, gehört sie zu den Mitfavoriten. Fischer und sein Staff setzen in Prag auf viel Routine, das Durchschnittsalter des Teams beträgt rund 30 Jahre. «Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind wir noch robuster», sagt Fischer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Traust Du der Schweizer Eishockey-Nati an der WM den Halbfinal zu?

    «Die Defensive ist enorm wichtig», so Fischer. «Es ist schwierig, auf diesem Niveau Tore zu schiessen, jeder Fehler kann entscheidend sein. Darum wählten wir Leute, denen wir im Spiel ohne Scheibe vertrauen können, die läuferisch und körperlich voll da sind.» Dass sie einige Entscheide erst am letzten Tag getroffen hätten, sei zuvor noch nie der Fall gewesen.

    Patrick Fischer: «War nicht klar, dass Ambühl dabei sein kann»

    Zum 40-jährigen Andres Ambühl, der seine 19. WM bestreiten wird, sagt Fischer: «Es war zunächst überhaupt nicht klar, dass er dabei ist, er hatte eine schwierige Saison. Er ist jedoch jemand, der sich unglaublich schnell anpassen kann.»

    Andres Ambühl
    Der unverwüstliche Andres Ambühl steht vor seiner 19. Weltmeisterschaft. - keystone

    Fischer weiter: «Zudem liegt ihm unser Spielsystem. Ab Woche 3 war er wie immer. Es würde mich nicht überraschen, wenn er wie vor einem Jahr einer der besten Stürmer des Turniers wäre.»

    Sieben Spieler stiessen erst in dieser Woche zum Team. Darum ist Fischer froh, dass die Schweizer in der ersten Partie nicht auf einen «riesigen Brocken» treffen. Auch wenn er betont: «Ich meine das nicht despektierlich. Ich habe viel Respekt vor Norwegen, es ist ein kampfstarkes Team mit guten Einzelspielern.»

    Mats Zuccarello
    Norwegens Mats Zuccarello bringt viel NHL-Erfahrung mit. - keystone

    Aufpassen müssen die Schweizer vor allem auf Mats Zuccarello. Der 36-jährige Stürmer verfügt über die Erfahrung von 931 Partien in der NHL. In den letzten drei Spielzeiten verbuchte er für Minnesota in 217 Begegnungen 58 Tore und 151 Assists.

    Dennoch wären alles andere als drei Punkte für die Schweiz eine Enttäuschung – 2023 in Riga bezwang sie Norwegen 3:0.

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    Kommentare

    User #5166 (nicht angemeldet)

    Abwarten! Bin mir nicht so sicher, ob man die Gruppenspiele überlebt.

    User #6081 (nicht angemeldet)

    Weshalb wurde Omen nicht aufgeboten? Der hätte jeden Gegner irritiert.

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