New Jersey Devils

    NHL: Bei New Jersey Devils stehen Rösti, Hörnli & Co. auf Menüplan

    Ronny Reisch
    Ronny Reisch

    Bei einem NHL-Team kommen regelmässig Schweizer Menüs auf den Tisch. «Tut in der Seele gut», sagt Nico Hischier über den monatlichen «Swiss Day» in New Jersey.

    NHL
    Die Nati-Spieler Siegenthaler, Hischier und Meier spielen allesamt gemeinsam für die New Jersey Devils. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler spielen drei Schweizer in New Jersey.
    • Beim NHL-Team werden sie am monatlichen «Swiss Day» mit Essen aus der Heimat verwöhnt.

    Die New Jersey Devils haben unlängst den Übernamen «Swiss Devils» bekommen. Der einfache Grund: Jeder vierte Schweizer in der NHL spielt in New Jersey. Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler gehören allesamt zu den Schlüsselspielern.

    Einmal im Monat essen die Devils schweizerisch

    Dafür, dass sich die Schweizer so richtig wohlfühlen, soll auch das Essen sorgen. Wie «The Athletic» schreibt, steht bei den New Jersey Devils einmal im Monat der «Swiss Day» auf dem Menüplan.

    Zürcher Geschnetzeltes, Hörnli mit Ghacktem, Rösti oder Cordon Bleu werden den NHL-Spielern dann vorgelegt. «Das tut der Seele gut», findet Nico Hischier. Der Captain findet: «Essen aus der Kindheit zu haben, verbindet dich nochmal mit deinen Wurzeln.»

    Gschnetzeltes
    Bei den New Jersey Devils kommt auch mal «Gschnetzelts» auf dem Teller. (Symbolbild) - Keystone

    Eingeführt hat diese Tradition aber nicht einer der Spieler, sondern eine Amerikanerin: Amy Marteney stiess 2022 als Ernährungsberaterin zum Team und initiierte den «Swiss Day». Damals war mit Goalie Akira Schmid sogar noch ein vierter Schweizer bei den Devils.

    Nico Hischier: «Original natürlich nur daheim»

    In Abstimmung mit den Spielern versuchen die Köche, die Gerichte möglichst nahe am Original zu machen. «Es ist wirklich gut», betont Jonas Siegenthaler bei «The Athletic». Er findet: «Es ist echt nah dran, aber natürlich nicht 100 Prozent authentisch.»

    Jonas Siegenthaler
    Jonas Siegenthaler steht auch selbst gerne mal in der Küche. Besonders gerne mag er auch Gerichte aus seiner zweiten Heimat Thailand. - Instagram / @siegenthaler34

    Auch Hischier gibt zu: «Das Original wird natürlich immer daheim in der Schweiz sein.» Einige traditionelle Menüs fehlen bei den New Jersey Devils auch: Besonders Käsespezialitäten wurden womöglich für zu ungesund befunden.

    Isst du häufig klassisch schweizerisch?

    So musste an Weihnachten ein privates Raclette-Essen her: Timo Meier lud seine beiden Schweizer Teamkollegen ein. «Wir geniessen es sehr, solange wir hier zu dritt spielen», schwärmt Siegenthaler.

    Nati
    Für Meier (links), Hischier (mitte) und Siegenthaler (rechts) stehen 2026 auch gemeinsame Aufgaben mit der Nati an – zunächst an Olympia im Februar. - Keystone

    Sportlich gelang zum Jahresabschluss in der NHL mit einem Sieg nach zuvor vier Niederlagen ein Befreiungsschlag. Hischier, Siegenthaler und Meier steuerten alle einen Skorerpunkt bei. Der «Swiss Day» scheint zu fruchten.

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