NHL

    NHL: Corona-Ausbruch bei den Vancouver Canucks ist ausser Kontrolle

    Simon Binz
    Simon Binz

    Die Vancouver Canucks versinken in der NHL im Corona-Chaos. Ein Ausbruch der brasilianischen Variante nimmt laut US-Medien immer bedrohlichere Ausmasse an.

    Vancouver Canucks NHL
    Das Stadion des NHL-Teams der Vancouver Canucks bleibt bis auf Weiteres leer. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der kanadischen Metropole Vancouver wütet die brasilianische Corona-Mutation P.1.
    • Nun hat es das NHL-Team der Stadt erwischt – mehr als die Hälfte der Spieler liegt flach.
    • Offenbar hat es einige der Profis schwer erwischt.

    Die Vancouver Canucks standen seit dem 24. März nicht mehr auf dem Eis. Ursprünglich hatte die NHL damit gerechnet, dass das Team am 8. April wieder spielen wird. Das ist nun aber unwahrscheinlich.

    Ein Corona-Ausbruch bei den Kanadiern nimmt nämlich laut US-Medien immer bedrohlichere Ausmasse an. Am Sonntag berichtete der Sportsender «ESPN», dass mehr als die Hälfte aller Profis und drei Trainer inzwischen positiv getestet wurden.

    Zudem sollen sich weitere Spieler, die als Risiko-Kontakte eruiert wurden, in Quarantäne befinden. Einige Betroffene hätten keine oder nur leichte Symptome, andere scheint es härter zu treffen.

    Ein Reporter des kanadischen TV-Senders «TSN» berichtet, dass einige der Spieler «sehr krank» seien. Einigen Canucks-Profis gehe es sogar derart schlecht, dass sie zuhause vom medizinischem Personal der Mannschaft intravenös behandelt werden.

    NHL: Canucks-Spieler mit P.1 infiziert

    Gemäss verschiedenen Medienberichten soll bei einigen der positiven Fälle die Virusvariante P.1 nachgewiesen worden sein. Die vor allem in Brasilien stark verbreitete Mutation gilt als ansteckender, aggressiver und könnte möglicherweise auch resistenter gegen Impfungen sein.

    Vancouver Canucks Coronavirus NHL
    Die Vancouver Canucks dürfen derzeit nicht in der NHL antreten. Zu viele Spieler haben sich mit dem Coronavirus infiziert. - Keystone

    Angesteckt haben dürften sich die ersten Spieler wohl im Alltag in Vancouver. Die Metropole gilt mittlerweile als grösster Hotspot der Mutation ausserhalb Brasiliens. Die Fallzahlen in der Provinz British Columbia steigen derzeit stark an. Die Gesundheitsbehörden haben die Bewohner dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben.

    In der NHL mussten in der laufenden Saison bereits 45 Spiele coronabedingt abgesagt oder verschoben werden. Wie es für die Vancouver Canucks weitergeht, ist derzeit noch unklar.

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