SC Bern verlängert mit Goalie Christof von Burg bis 2030

Der SCB geht mit dem Goalieduo Hughes/Christof von Burg in die Zukunft. Das Management hat es geschafft, Von Burg trotz Bieler Avancen langfristig zu binden.

Das Wichtigste in Kürze
- Dem SCB gelingt ein Transfererfolg mit Signalwirkung.
- Goalie Christof von Burg verlängert seinen Vertrag bis 2030.
- Zuletzt war der EHC Biel stark am Schweizer Keeper interessiert.
Zwei Einsätze in der National League hat Christof von Burg erst absolviert. Aber der Spätzünder – er ist bereits 25 – gehört zu den hoffnungsvollsten Torhütern im Land.
Zuletzt streckte der EHC Biel seine Fühler nach ihm aus – Biel ist auf der Suche nach der Nummer 1 der Zukunft; nach einem Schweizer, der Harri Säteri beerben kann.
Nun: Biels Sportchef Martin Steinegger wird sich nach einem anderen Kandidaten umsehen müssen – der Klub dürfte die Bemühungen um Ambris Philip Wüthrich intensivieren.

Denn Von Burg hat seinen auslaufenden Vertrag in Bern um drei Jahre verlängert. Er und die im Sommer in einem Tauschgeschäft mit Lausanne verpflichtete Nummer 1 Connor Hughes (30, Vertrag bis 2031) sind somit langfristig gebunden; der SCB-Sportdirektor Martin Plüss wird sich auf Sicht nicht mehr mit diesem Mannschaftsteil beschäftigen müssen.
Für den SC Bern ist es ein starkes Signal, dass Von Burg gehalten werden kann. Es symbolisiert die Vereinsphilosophie, mit einer gewissen Konsequenz auf junge Kräfte zu setzen.
Und untermauert die Ambitionen des Klubs, der nach langer sportlicher Dürre langsam wieder erstarkt, was ihn auch auf dem Transfermarkt an Selbstbewusstsein gewinnen lässt.
Verlassen soll den SCB derweil der Stürmer Thierry Schild – die Berner suchen einen Abnehmer für den einstigen U20-Nationalspieler, der unter dem neuen Trainer Serge Aubin bisher kaum berücksichtigt wurde. Schild dürfte anderswo in der National League Unterschlupf finden.





