Rapperswil-Jona Lakers: Die Top-4-Legenden von Melvin Nyffeler

In der Rubrik «Meine 4 Legenden» spricht Melvin Nyffeler, Goalie der Rapperswil-Jona Lakers, über 4 Persönlichkeiten, die er bewundert und die ihn beeinflussen.

Das sind die Top 4-Persönlichkeiten, welche Melvin Nyffeler beeindrucken.
Ari Sulander
«Ich bin als ZSC-Junior aufgewachsen, habe versucht, ihm nachzueifern. Seine Ruhe und das ganze Wesen und Wirken waren beeindruckend. Ich hatte dann als Kind mal die Chance, ein Foto mit ihm zu machen, und der Kreis hat sich dann ein wenig geschlossen, als er in der U20-Nati an der WM in Russland mein Goalietrainer war.

Ari Sulander hat als Torhüter die Champions Hockey League gewonnen, wurde Meister, triumphierte im Victoria Cup und war für mich ein riesiges Vorbild. Ein Stock von ihm ist heute noch bei meiner Mutter zu Hause. Speziell war auch, dass ich mit seinem Sohn Santtu im Lions-Nachwuchs spielte.»
Jeff Tomlinson
«Er war der Headcoach, bei dem ich wirklich spürte, was Vertrauen ausmachen kann. Und was es für ein Privileg ist, als Spieler das Vertrauen des Trainers zu geniessen. Ich war mega jung, vielleicht etwas wild und ungestüm, was vielen gegen den Strich ging. Aber Jeff Tomlinson hat gesehen, dass ich ein guter Mensch und ein sehr guter Goalie bin.

Er hat mich so genommen, wie ich bin und geformt. Er war ein grosser Teil in meiner Entwicklung zu dem Sportler und Menschen, der ich heute bin – er hat mich geprägt und meine Karriere in die richtige Bahn gelenkt, sodass auch der Aufstieg und der Cupsieg möglich wurden.»
Tom Schlegel
«Sein Sohn Niklas und ich waren von Kind an ein Goalie-Duo, zuerst in Bülach, dann in der Lions-Organisation. Wir sind heute noch gute Kollegen und schauen, dass wir uns im Sommer mit unseren Familien mal treffen. Tom hat mir bei den ZSC-Junioren das Goalie-Handwerk beigebracht und die Weichen gestellt.
Später konnte ich mithelfen, ihn als Goalietrainer nach Rappi zu holen und den Schritt in die National League und ins Nationalteam zu machen. Er war da als mein «Hockey-Papa» sehr wichtig – auf und neben dem Eis.

Er hat zwar vor vier Jahren als Goalietrainer der ersten Mannschaft der Lakers aufgehört, ist aber nach wie vor eine wichtige Figur in meinem Leben. Per 1. Mai ist Tom in den Ruhestand gegangen, er bleibt aber ein Ansprechpartner, auch privat.»
David Beckham
«Als Tennisfan hätte ich das Line-up mit Roger Federer, Novak Djokovic, Rafael Nadal oder Andy Murray füllen können. Stattdessen nehme ich David Beckham. Als ich ein Kind war, gab es den Hype um ihn.

Er ist einerseits eine Stilikone, andererseits wollten beim Fussball auf dem Pausenplatz immer alle Beckham sein und die Flanken so schlagen, wie er es tat.
Fussballtechnisch gab es in meiner Kindheit ihn – oder den brasilianischen Original-Ronaldo. Beckham war der moderne Fussballer, sah gut aus – das Gesamtpaket hat es ausgemacht.»





