Eishockey WM 2018: Roman Josi hat auf Sieg der Nati gehofft

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen, Jan Weisstanner

    Kaum in Dänemark eingetroffen, steht Roman Josi gegen Schweden bereits auf dem Eis. Nach dem Spiel sprechen er und SCB-Stürmer Scherwey mit Nau.

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    Tristan Scherwey und Roman Josi nach dem Spiel gegen Schweden. - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der 3:5-Niederlage gegen Schweden steht die Schweizer Nati gegen Frankreich unter Zugzwang.
    • Nau sprach nach dem Spiel mit NHL-Star Roman Josi und SCB-Spieler Tristan Scherwey.

    Die beste Schweizer Eishockeynati aller Zeiten findet gegen Schweden viel zu spät ins Spiel und verliert mit 3:5. Und dies obwohl mit den NHL-Stars Roman Josi und Kevin Fiala noch rechtzeitig zwei Verstärkungen in Kopenhagen (DK) eintreffen.

    Für den Captain der Nashville Predators ist die Integration in die Gruppe kein Problem: «Es sind alles super Jungs, viele kenne ich schon lange.» Doch natürlich ist der 27-Jährige enttäuscht: «Ich habe schon auf einen Sieg gehofft.».

    «Wir wurden dominiert»

    Deutliche Worte findet SCB-Stürmer Tristan Scherwey: «Das war Sch...! Wir wurden von A-Z dominiert und haben doofe Gegentore erhalten.» Es sei ihm ein Rätsel, warum Feuer und Entschlossenheit teilweise gefehlt haben. Dennoch ist Schwerwey überzeugt, dass gegen Frankreich eine Reaktion folgt: «Das ist ein Pflichtsieg! Wir wollen in den Viertelfinal.»

    Schützenhilfe

    Ein Sieg am Dienstag gegen Frankreich (12:15 Uhr) wäre aber nur die halbe Miete. Heute Montag (16:15 Uhr) ist die Nati auf die Schützenhilfe Russlands angewiesen: Die «Sbornaja» muss gegen die Slowakei gewinnen, damit die Schweizer morgen mit einem Sieg in die K.O.-Runde einziehen.

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