Eishockey-WM – Nati-Knak: «...dann gehören wir zu Top-Favoriten»

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Zwei Spiele, zwei Siege: Der Nati ist der Start in die Eishockey-WM im eigenen Land geglückt. Trotzdem sieht Simon Knak noch Verbesserungspotenzial.

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Der Schweizer Nati gelingt an der Eishockey-WM ein Traumstart. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Hockey-Nati feiert an der Heim-WM den zweiten Sieg.
  • Beim 4:2 über Lettland ist Geduld gefragt: Die Nati betreibt Chancenwucher.
  • Simon Knak sieht Raum für Verbesserungen – ist aber auch optimistisch.

Die Hockey-Nati steht an der Heim-WM nach zwei Spielen mit dem Punktemeximum da. Nach dem Auftakt-Sieg über die USA (3:1) gewinnen die Eisgenossen 4:2 gegen die Letten. Der Traumstart ist perfekt. Doch dafür benötigt das Team von Jan Cadieux vor allem eines: Geduld!

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Die Nati bezwingt Lettland an der Eishockey-WM 4:2. - keystone

Denn was die Schweizer in den ersten 30 Minuten betreiben, darf als Chancenwucher bezeichnet werden. 30 Abschlüsse verzeichnet das Team in dieser Zeit. Die Bilanz: 0 Tore!

Das liegt nicht nur an Letten-Goalie Gudlevskis. Die Eisgenossen lassen im Abschluss die Präzision vermissen.

Erst nach 31 Minuten bricht Timo Meier mit dem 1:0 den Tor-Bann. Zwar folgt gleich darauf der Ausgleich. Doch Riat (38'), Kukan (41') und erneut Riat (53') lenken das Spiel in die richtige Bahn aus Schweizer Sicht.

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Knak: «Passqualität können wir noch verbessern»

Trainer Jan Cadieux lobt sein Team für diese Beharrlichkeit: «Das gehört zum Charakter dieser Mannschaft. Ich bin stolz, dass die Jungs so ruhig geblieben sind.»

Für Simon Knak gibt es neben der Chancenverwertung noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten, wie er bei SRF sagt. «Wir spielen mit viel Speed, die Passqualität können wir noch etwas verbessern. Und in der neutralen Zone müssen wir mit den Turnovers aufhören. Wir geben ihnen so immer Überzahlsituationen.»

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Simon Knak bei Eishockey-WM. - keystone

Für Knak ist klar: «Wenn wir das abstellen können, sind wir eine richtig gute Mannschaft und gehören zu den Top-Favoriten des Turniers.»

Heute Sonntag darf sich die Nati erholen, sie geniesst den ersten Ruhetag. Weiter geht es am Montag um 20.20 Uhr gegen Deutschland.

Kommentare

User #2875 (nicht angemeldet)

Die Nati muss mehr Druck auf Schmitz machen, dann kommt es gut

User #2938 (nicht angemeldet)

Verständlich in Hochdeutsch ? Leben wir hier etwa in Bayern !?

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