Fribourg-Gottéron – Sprunger: «Wir haben uns das erarbeitet»

Kurz vor seinem Karrierenende steht Julien Sprunger (40) mit Fribourg-Gottéron im Playoff-Final gegen den HCD. Er sagt: «Uns hat niemand etwas geschenkt.»

Das Wichtigste in Kürze
- Heute um 20 Uhr startet die Final-Serie zwischen dem HCD und Fribourg-Gottéron.
- Für Gottéron-Captain Julien Sprunger sind es die letzten Spiele seiner Karriere.
- Im Viertelfinal gegen Rappi wurde er bereits mit einer gewaltigen Choreo gefeiert.
Ende März gehen die Fans von Fribourg-Gottéron auf Nummer sicher: In Spiel fünf der Playoff-Viertelfinalserie gegen Rappi ehren sie ihren Liebling Julien Sprunger mit einer gewaltigen Choreo.

Der 40-Jährige hört nach dieser Saison auf – und die Partie gegen die Lakers hätte sein letztes Heimspiel sein können.
Tatsächlich verliert Gottéron das Spiel, dreht die Serie aber dann doch noch. Und jetzt, nach dem Halbfinal-Sieg über Servette, stehen die Drachen im Playoff-Final.
Julien Sprunger: «Das hat mich sehr berührt»
Julien Sprunger sagt vor dem Auftakt gegen Qualisieger HCD beim «Blick»: «Im Viertelfinal war es sehr emotional. Die Choreo, meine Familie, der Gedanke, dass es mein letztes Spiel sein könnte. Das hat mich sehr berührt.»

Mittlerweile gehe es jetzt aber viel mehr um das Kollektiv, als vor ein paar Wochen. «Man spielt nicht mehr ‹für Julien›, sondern für den Verein, für den Kanton. Und das erleichtert mich», so Sprunger weiter.

Er habe seine Karriere nicht an einem Montag in Rapperswil beenden wollen. Und dass man jetzt im Final stehe, sei kein Zufall: «Wir haben es uns erarbeitet: Nach 52 Spielen sind wir Zweiter geworden. Wir haben jeden geschlagen, haben Genf rausgehauen. Niemand hat uns etwas geschenkt.»
Davos ein gutes Pflaster für Fribourg-Gottéron?
Die Krönung von Sprungers Karriere wäre ein Meistertitel – es wäre der erste für Fribourg-Gottéron in der langen Club-Geschichte. Mit dem HC Davos wartet allerdings das beste Team der bisherigen Saison. Und ein heimstarkes noch dazu.
Von 26 Quali-Heimspielen verlieren die Bündner nur drei, in den Playoffs ist der HCD zuhause gar noch ungeschlagen. Als Quali-Sieger geniesst das Team von Josh Holden zudem den Heimvorteil.

Ein gutes Pflaster könnte Davos für Fribourg-Gottéron aber trotzdem sein. Schliesslich gewinnt Julien Sprunger 2024 mit seinem Team den Spengler Cup. Es ist die bisher einzige Trophäe, die je ein Gottéron-Captain in die Höhe stemmen durfte.
Die Termine im Playoff-Final
Samstag, 18. April: HC Davos – Fribourg-Gottéron
Montag, 20. April: Fribourg-Gottéron – HC Davos
Mittwoch, 22. April: HC Davos – Fribourg-Gottéron
Freitag, 24. April: Fribourg-Gottéron – HC Davos
(evt) Sonntag, 26. April: HC Davos – Fribourg-Gottéron
(evt) Dienstag, 28. April: Fribourg-Gottéron – HC Davos
(evt) Donnerstag, 20. April: HC Davos – Fribourg-Gottéron





