HC Davos: Coach Holden trotz verlorener Final-«Belle»: «Bin stolz»

Der HC Davos schrammt am ersten Titel in der National League seit 2015 vorbei. Coach Josh Holden gratuliert Fribourg-Gottéron zum Titel und ist trotzdem stolz.

Das Wichtigste in Kürze
- Der HC Davos verpasst es, seine starke Saison mit dem Meistertitel zu krönen.
- Coach Josh Holden sagt trotzdem: «Ich bin stolz darauf, wie wir gespielt haben.»
- «Es hätte wirklich in beide Richtungen ausgehen können», findet der Kanadier.
Der Rekordmeister verpasst den 32. Meistertitel in der National League. Der HC Davos hat zwei Meister-Matchpucks, am Ende jubelt in der Final-Serie aber Fribourg-Gottéron. Damit geht bei den Bündnern das Warten auf den ersten Meistertitel seit 2015 weiter.
Dabei dominierte der HC Davos die Regular Season: Mit 117 Punkten schloss der HCD deutlich vor dem Zweitplatzierten Gottéron (100 Punkte) ab. In den Playoffs wird Davos erst im Final richtig gefordert. Dort gehen die letzten beiden Spiele in der Overtime verloren.
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So endet eine eigentlich überragende Saison der Davoser mit der grösstmöglichen Enttäuschung. Trainer Josh Holden zeigt in der Niederlage Grösse – er gratuliert den Fribourgern nach der «Belle» persönlich.

Auch im Interview mit «MySports» stellt der Coach danach klar: «Zuallererst sollten wir sicherstellen, dass wir jedem einzelnen Spieler von Fribourg gratulieren. Wenn man gewinnt, gewinnt man – und das haben sie geschafft.» Besonders Julien Sprunger habe diesen Sieg verdient.
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Natürlich hadert der HCD-Coach aber mit den verpassten Chancen auf den Titel. Der Kanadier betont: «Es hätte wirklich in beide Richtungen ausgehen können. Wir sind nie zurückgewichen. Deshalb bin ich stolz darauf, wie wir gespielt haben.»

Nach seinem zweiten Spengler-Cup-Triumph mit dem HC Davos verpasst es Holden also, die Saison zu vergolden. Damit bleibt Trainer-Legende Arno Del Curto der letzte Meistercoach der Davoser – zumindest vorläufig.





