HC Davos: Legende Andres Ambühl mit schöner Liebeserklärung

In der Nati und beim HC Davos geniesst Andres Ambühl (42) bereits Legendenstatus. Ein Jahr nach seinem Rücktritt ist er nun auch Teil der «Hall of Fame»
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Jahr nach seinem Rücktritt wird Andres Ambühl in die «Hall of Fame» aufgenommen.
- Die HCD- und Nati-Legende bedankt sich in seiner Rede bei Ehefrau Leslie.
Der vergangene Sonntag endet für die Schweizer Eishockey-Nati erneut mit Silber-Tränen. Die Eisgenossen verlieren den Final an der Heim-WM gegen Finnland in der Overtime mit 0:1.

Trotzdem wird das Team von den Fans gefeiert und getröstet. Und auch vor dem Final gab es aus Schweizer Sicht bereits Grund, stolz zu sein.
Der Internationale Eishockey-Verband nimmt an einer Ehrung neue Mitglieder in die «Hall of Fame» auf. Darunter Ex-Naticoach Ralph Krueger (66), Ex-Nati-Goalie Florence Schelling (37) – und Urgestein und HCD-Ikone Andres Ambühl.

Vor allem die Ehrung des langjährigen Profis des HC Davos und der Nati kommt überraschend: Eigentlich muss man für die Aufnahme in die Ehrenliste mindestens zwei Jahre in «Hockey-Pension» sein. Für «Büehli» macht aber sogar die IIHF eine Ausnahme.
Andres Ambühl mit emotionaler Dankesrede
Bei seiner Dankesrede zeigt Ambühl, dass er sich auch ein Jahr nach seinem Rücktritt nicht verändert hat. «Ich fühle mich immer noch nicht wohl hier oben», sagt er auf der Bühne. Dann sorgt er aber mit einer emotionalen Rede für feuchte Augen. (Video oben)

Ambühl dankt in erster Linie seiner Frau Leslie – und das mit schönen Worten. «Vielleicht hat es dich zuerst nicht gestört, dass ich vier bis fünf Wochen an der der WM war. Aber als wir Eltern wurden, sind diese Wochen länger und anstrengender geworden.»
«Büehli» weiter: «Ich schätze es sehr, dass du mich immer unterstützt hast. Du hast zuhause alles gemanaged, während ich meinen Traum gelebt habe. Ich bin dankbar dafür – ich liebe dich!»

Andres Ambühl stellt den Weltrekord mit den meisten WM-Spielen, nimmt insgesamt an 20 WM-Endrunden teil. Logisch, macht der Verband eine Ausnahme und ehrt die Schweizer Legende vorzeitig und im eigenen Land.





