Patrick Fischer erzählt auch im Beicht-Video nicht die Wahrheit

Es kommt aus, dass Patrick Fischer schon wieder nicht ganz die Wahrheit gesagt hat. Zum Zeitpunkt seiner Zertifikats-Fälschung war er vorbestraft.
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Das Wichtigste in Kürze
- Patrick Fischer sagte in seiner Beichte über die Zertifikats-Fälschung nicht die Wahrheit.
- Der Hockey-Nationaltrainer sagte, dass er geltendes Recht immer respektierte.
- Das stimmt so nicht: Der 50-Jährige war zum Zeitpunkt des Corona-Skandals vorbestraft.
«Bis auf diesen Vorfall habe ich mich immer ans geltende Recht gehalten und bin mir meiner Vorbildrolle bewusst.» Das sagt Patrick Fischer in seiner Stellungnahme zum Coronazertifikats-Skandal am Montag, kurz nach seiner Video-Beichte.
Jetzt kommt aus: Auch diese Worte entsprechen nicht der Wahrheit. Zum Zeitpunkt, als er das Corona-Zertifikat für die Einreise nach China zu Olympia 2022 fälschte, war der Nationaltrainer vorbestraft.
Das geht aus einem Strafbefehl der Luzerner Staatsanwaltschaft hervor, der Nau.ch vorliegt.
Bereits am 17. März 2020 wurde Patrick Fischer zu einer Geldstrafe von 25 Tagessätzen zu je 440 Franken verurteilt.
Laut «Blick» handelte es sich hierbei um eine Geschwindigkeitsüberschreitung.
Brisant ist dies vor allem darum, weil Fischer nun auch in Sachen Lügen zum Wiederholungs-Täter wird.
Erstmals log Fischer, als er in einem Interview 2021 sagte, er werde bis zu Olympia 2022 geimpft sein. Seit Montag ist klar, dass dies nie passiert ist.
«Eine Notlüge», nennt es Fischer. Jetzt also die zweite Unwahrheit in seiner Stellungnahme.








