Patrick Fischer

    Patrick Fischer vom Hockey-Weltverband für vier Jahre gesperrt!

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Die Urkundenfälschung eines Corona-Impfzertifikats hat für Patrick Fischer weitere Konsequenzen: Die IIHF greift gegen den Ex-Nati-Trainer hart durch.

    Patrick Fischer IIHF Sperre
    Patrick Fischer darf bis 2030 kein Eishockey-Nationalteam trainieren. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ex-Nati-Trainer Patrick Fischer (50) ist von der IIHF bis 2030 gesperrt worden.
    • Das ist die Konsequenz aus seiner Urkundenfälschung eines Corona-Impfzertifikats.
    • Vorerst gilt die Sperre nur für Nationalteams.

    Der Eishockey-Weltverband zieht harte Konsequenzen gegen den früheren Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer: Wegen der Urkundenfälschung eines Corona-Impfzertifikats wird Fischer gemäss «NZZ» von der IIHF für vier Jahre gesperrt.

    Findest du die Sperre gegen Patrick Fischer gerechtfertigt?

    Fischer war kurz vor der Heim-WM in der Schweiz als Nationaltrainer entlassen worden. Zuvor war ans Licht gekommen, dass Fischer sein Impfzertifikat während der Corona-Pandemie gefälscht hatte. Dafür war der 50-Jährige rechtskräftig wegen Urkundenfälschung verurteilt worden.

    Eishockey-WM 2025 Patrick Fischer
    2025 führte Patrick Fischer die Eishockey-Nati noch selbst zu WM-Silber. - keystone

    Weder Swiss Ice Hockey noch die IIHF wussten davon – bis sich Fischer bei einem SRF-Dreh verplapperte. Der Schweizer Verband hielt zunächst noch an Fischer fest, knickte wenige Tage später aber unter dem öffentlichen Druck ein. Jan Cadieux übernahm für die Heim-WM und holte mit der Nati WM-Silber.

    IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

    Nun gibt es für Fischer noch weitere Konsequenzen: Die IIHF spricht nach einer umfassenden Untersuchung eine vierjährige Sperre gegen den Schweizer Ex-Nati-Trainer aus. Die Sperre gilt aber nur für Tätigkeiten als Nationaltrainer – einen Klub dürfte der 50-Jährige sehr wohl betreuen.

    Auch Swiss Ice Hockey hat den Fall mittlerweile intern aufgearbeitet, wie der Verband Ende August mitteilte. Der Bericht der Administrativuntersuchung wird allerdings nicht veröffentlicht. «Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und arbeitsrechtliche Vorgaben» hätten Vorrang, so der Verband in einer Mitteilung.

    Patrick Fischer Eishockey
    Patrick Fischer bei einem Vortrag am Liechtensteiner Unternehmertag im Juni 2026. - keystone

    Offen ist noch, ob Fischer noch weitere Konsequenzen drohen: Swiss Sport Integrity könnte sich der Sperre durch die IIHF anschliessen, dann dürfte Fischer auch in der Schweiz nicht trainieren. Zuletzt wurde der Ex-Nati-Trainer aber mit einem Engagement in der NHL in Verbindung gebracht.

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    Kommentare

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Mich wundert es, dass hier noch kein Kommentar oder Artikel zur neuesten Entwicklung da ist. Fischer hat gegen die Sperre beim CAS Beschwerde eingelegt.

    User #5716 (nicht angemeldet)

    Müsste mal in Verband nachschauen, wer dort alles gesperrt werden müsste!

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