SC Bern

SC Bern schreibt Verlust und will wieder Vorzeige-Organisation sein

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Der SC Bern schreibt einen Verlust von über 175’000 Franken. Die finanzielle Stabilität sei aber gewährleistet.

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Carlo Bommes, Verwaltungsratspräsident, Jürg Fuhrer, CEO und Pascal Signer, Chief Hockey Officer, von links, vom SC Bern, sprechen an der Jahresmedienkonferenz. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der SCB präsentiert die Zahlen der letzten Saison und blickt in die Zukunft.
  • Die Berner schliessen mit einem Verlust von 175’794 Franken ab.

«Die Zeiger stehen auf null. Der SC Bern startet in eine neue Ära», schreiben die Berner in einer Mitteilung.

Als «Wendepunkt in der Entwicklung des SC Bern», beschreiben die Mutzen die letzte Saison in der National League. Sowohl sportlich, organisatorisch als auch wirtschaftlich.

Schafft es der SCB wieder in die Playoffs?

Der Verwaltungsrats-Präsident Carlo Bommes präsentiert an der Jahresmedienkonferenz die Zahlen. Nach der schwachen Saison schliesst der SC Bern mit einem Verlust von 175’794 Franken ab.

«Die finanzielle Stabilität des Clubs bleibt gewährleistet», stellt Bommes klar. «Nun ist es wichtig, dass wir gemeinsam nach vorne schauen. Wir sind überzeugt, dass die eingeleiteten Veränderungen den SC Bern langfristig stärken.»

Seit dem 1. Mai haben die Berner mit Jürg Fuhrer einen neuen CEO. Das Ziel sei es, Schritt für Schritt wieder eine Vorzeigeorganisation zu werden.

Dämpfer bei den Zuschauer-Zahlen

«Der Blick auf die Zuschauerzahlen zeigt, wie einzigartig die Verbindung zwischen Club und Fans nach wie vor ist. Und erst recht, wie viel Potenzial in dieser Organisation steckt», so der Nachfolger von Marc Lüthi.

SC Bern
Das Stadion des SC Bern war letzte Saison nur noch zu 91,04 Prozent ausgelastet. Ein Jahr zuvor waren es noch 92,89 Prozent. - keystone

Zur ganzen Wahrheit gehört, dass die Stadionauslastung letzte Saison nur noch 91,04 Prozent betrug. Ein Jahr zuvor waren es noch 92,89 Prozent.

Allerdings heben die Mutzen hervor: Mit 15’505 Personen pro Heimspiel (15’821 im Vorjahr) sei man noch immer die Nummer 2 in Europa. Nur Köln hat noch mehr Zuschauer.

Seit dem Meistertitel 2019 hat der SC Bern mehrere personelle Veränderungen erlebt. Eine Playoff-Serie konnte man hingegen nicht mehr gewinnen. Die neue Ära soll von Beständigkeit geprägt sein.

Der SC Bern soll wieder mutig sein

Mit Pascal Signer als Chief Hockey Officer stehen die National League-Mannschaft, SCB-Frauen und der Nachwuchs erstmals unter gemeinsamer sportlicher Führung. Dies soll etwa die Förderung von Talenten sowie den Übergang vom Nachwuchs in die erste Mannschaft nachhaltig verbessern.

Signer trägt die Gesamtverantwortung für den Sport. Martin Plüss führt als Sportdirektor die National League, Nina Kindschi verantwortet die SCB Frauen und Nik Hess SCB Future.

«Wir wollen über alle Stufen hinweg aktives, mutiges und intensives Eishockey spielen», sagt Signer.

«Der eingeschlagene Weg wird Zeit brauchen»

Hinsichtlich dieses Ziels kam es im National League-Team zu mehreren personellen Neuerungen. Unter anderem auch auf der Position des Headcoaches. Serge Aubin übernimmt.

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Das verspricht Neo-Coach Serge Aubin den SCB-Fans. - Nau.ch

«Der eingeschlagene Weg wird Zeit brauchen. Entscheidend ist, dass wir ihn konsequent verfolgen», stellte Jürg Fuhrer abschliessend nochmals klar.

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