Wegen Nico Hischier läuft «Richi» jetzt in New Jersey

In New Jersey erklingt plötzlich Schweizer Mundart. Nach einem Tor von Nico Hischier spielen die Devils den Nati-Torsong «Richi».
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Das Wichtigste in Kürze
- Die New Jersey Devils spielen nach einem Hischier-Tor den Song «Richi» der Stubete Gäng.
- Das Lied ist sonst nach Toren der Schweizer Hockey-Nati zu hören.
- Die Fans der Devils wünschen sich den Song offenbar öfter.
Das Prudential Center ist am Donnerstag fest in Devils-Hand. New Jersey fertigt die New York Rangers gleich 7:1 ab. Für das 3:0 sorgt Captain Nico Hischier. Und dann wird es für Schweizer Ohren plötzlich vertraut.
Kaum ist der übliche Devils-Torsong verklungen, folgt ein zweiter. Durch die Halle hallt der Beat von «Richi», dem Hit der Berner Band Stubete Gäng.
Nico Hischier schreibt Devils-Geschichte
Auch sportlich ist der Treffer für Hischier besonders. Mit nun 203 Toren für die Devils hat er Travis Zajac und Bobby Holik überholt.

Damit ist Nico Hischier neu der drittbeste Torschütze der Klubgeschichte. Im Sommer hat der Captain seinen Vertrag in New Jersey um fünf Jahre verlängert.
Vom Bagger auf die grosse Bühne
Hinter dem Lied steckt eine Szene, die viele Schweizer kennen. In der SRF-Sendung «Auf und davon» wandert die Familie Schönbächler 2010 nach Kanada aus.
Sohn Richi stürzt von einem Bagger, Vater Hermann ruft: «Richi, i ha gseit, du söusch di guet häbe!» Der Satz wird zum Internet-Hit.
Die Stubete Gäng baut ihn in ihren Song ein. Die Hockey-Nati macht ihn zu ihrer Tor-Hymne. An der Heim-WM im Frühling in Zürich singt das ganze Stadion mit. Selbst die Finnen, die den Final gegen die Schweiz gewinnen, feiern danach mit dem Lied.

Ganz unumstritten ist «Richi» aber nicht. Vor der WM melden sich die Schönbächlers. Sie stören sich daran, dass Hermanns Stimme ohne ihr Einverständnis verwendet worden sein soll. Die Band bringt darauf eine neue Version heraus.
Bald auch für Meier und Siegenthaler?
In New Jersey hat der Song offenbar Fans gefunden. Auf X verlangen Devils-Anhänger nach Toren bereits nach «Richi».
Ob das Lied auch für Timo Meier und Jonas Siegenthaler läuft, wird sich zeigen. Meier erzielte in der Nacht auf Sonntag beim 2:4 in Washington sein erstes Saisontor. Im heimischen Stadion wartet er noch auf einen Treffer.





