EHC Thun

    EHC Thun: Das Stadion

    Jan Siegrist
    Jan Siegrist

    In den grauen Vorzeiten spielte der EHC Thun noch im Lachenareal. Später folgte der Umzug in das ehemalige Fussballstadion des FC Thun, die KEB Grabengut.

    EHC Thun
    Die Kunsteisbahn Grabengut, bevor die Sanierung begann. (Archivbild) - zvg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Heimstätte des EHC Thun ist die KEB Grabengut.
    • Die Eisbahn befindet sich im Herzen der Stadt Thun, in unmittelbarer Nähe vom Schloss.
    • Am 13. Februar 2022 sagt das Thuner Stimmvolk «Ja» zur Sanierung.

    Der EHC Thun trägt seine Heimspiele auf der Kunsteisbahn Grabengut, im Herzen der Stadt Thun aus. Das Stadion ist überdacht, auf den Seiten allerdings offen. Es bot bis zum Start der Sanierung Platz für 2500 Zuschauer.

    EHC Thun
    So sah die KEB Grabengut des EHC Thun in den 50er-Jahren aus. Im Hintergrund das Thuner Schloss. - Stadtarchiv Thun

    Der EHC Thun setzte sich gemeinsam mit den weiteren Eissportvereinen seit Jahren für eine Sanierung ein. Durch die Öffnung auf den Seiten findet die erste Saisonphase jeweils bei hohen spätsommerlichen Temperaturen statt. Die Wärme verhindert eine gute Eisqualität und macht den Vereinen seit Jahren zu schaffen.

    Die Sanierung des Grabenguts ist mittlerweile im Gang. Dafür war das «Ja» der Thuner Stimmbevölkerung im Frühling 2022 nötig.

    Am 18. November genehmigte bereits der Thuner Stadtrat einstimmig den Investitionskredit für die Gesamtsanierung.

    Nach der Annahme des Stimmvolkes wird in zwei verlängerten Sommerpausen saniert. Das «Eissportzentrum Grabengut» hätte planmässig im Herbst 2024 eröffnet werden sollen. Daraus wurde aber nichts.

    Im Februar 2023 – unmittelbar vor dem Baustart – hat die Stadt Thun das Projekt auf Eis gelegt. Die eingegangenen Offerten und die Teuerung waren zu hoch. Die Stadt Thun wollte das Projekt eingehend überprüfen.

    Nach einer Medienmitteilung im September 2023 war klar, dass der Baustart nicht vor 2025 erfolgen würde.

    Im August 2024 genehmigten sowohl der Gemeinderat als auch der Ständerat einen Nachkredit. Rund CHF 8 Millionen wird die Sanierung teurer, als geplant. Grund dafür ist auch die Teuerung infolge des Krieges in der Ukraine und der Corona-Pandemie.

    Im April 2025 war es dann endlich soweit. Wie geplant wird in zwei verlängerten Sommerpausen saniert. Bei Baustart war die Eröffnung des Eissportzentrums für den Herbst 2026 angedacht.

    Mittlerweile wurde die Eröffnung verschoben. Neu sollte im Sommer 2027 fertig gebaut werden.

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    Das Grabengut ist im Frühjahr 2026 eine Baustelle. - zvg

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