Patrick Fischer

    Nati-Coach Patrick Fischer: «Es ist unser Traumaufgebot»

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Seit Mittwoch ist bekannt, mit welchem Team die Schweizer Hockey-Nati an den Olympischen Spielen um die Medaillen spielen will. Patrick Fischer ist zufrieden.

    Patrick Fischer
    Das Team von Patrick Fischer steht – Olympia 2026 kann kommen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Patrick Fischer hat sein Olympia-Team nominiert.
    • Der Hockey-Naticoach spricht von einem «Traumaufgebot».
    • Das erste Gruppenspiel bestreitet die Schweiz am 12. Februar gegen Frankreich.

    20 Spieler aus dem letztjährigen WM-Silberteam nominiert Patrick Fischer für Olympia 2026. Der scheidende Schweizer Eishockey-Naticoach darf sich in seinem 25-Mann-Kader zudem auf zehn Verstärkungen aus der NHL freuen.

    Im Gespräch mit SRF bestätigt Fischer: «Es ist unser Traumaufgebot! Wir haben gesunde Spieler, die Angeschlagenen kehren zurück. Von dem her können wir aus dem Vollen schöpfen.»

    Schweizer nati Olympia 2026
    Kann die Schweizer Nati auch an Olympia 2026 jubeln? - keystone

    Dass es beim Aufgebot für das Saisonhighlight zu Härtfällen kommt, ist klar. So fehlt beispielsweise der letztjährige WM-Topscorer Tyler Moy. Fischer erklärt: «Eine Hockey-Mannschaft zusammenzustellen, ist komplex. Wir haben Spieler für verschiedene Rollen gesucht.»

    Im Spielsystem der Nati gehe es wie immer um Speed, Geschwindigkeit und Intensität. «Darum haben wir Spieler gesucht, die das auch mitbringen», erklärt Fischer weiter.

    Patrick Fischer
    Patrick Fischer (rechts) und sein Staff haben intensive Diskussionen hinter sich. - keystone

    Einfach gemacht habe man es sich im Staff nicht: «Es war ein harter Kampf, wir haben viel diskutiert. Es sind schwierige Momente, diese Entscheidungen mitzuteilen.»

    Der Grossteil des erfahrenen Teams (1759 Länderspiele) reist am 5. Februar nach Italien – die NHL-Cracks treffen am 8. Februar ein.

    Traust der Schweizer Hockey-Nati eine Olympia-Medaille zu?

    Das erste Gruppenspiel bestreitet die Schweizer Nati am 12. Februar gegen Frankreich.

    Das Aufgebot

    Goalies (3): Reto Berra (Fribourg-Gottéron), Leonardo Genoni (EV Zug), Akira Schmid (Vegas Golden Knights/NHL).

    Verteidiger (8): Tim Berni (Servette), Michael Fora (HC Davos), Andrea Glauser (Fribourg-Gottéron), Roman Josi (Nashville Predators/NHL), Dean Kukan (ZSC), Christian Marti (ZSC), Janis Moser (Tampa Bay Lightning/NHL), Jonas Siegenthaler (New Jersey Devils/NHL).

    Stürmer (14): Sven Andrighetto (ZSC), Christoph Bertschy (Fribourg-Gottéron), Kevin Fiala (Los Angeles Kings/NHL), Nico Hischier (New Jersey Devils/NHL), Ken Jäger (Lausanne), Simon Knak (HC Davos), Philipp Kurashev (San Jose Sharks/NHL), Denis Malgin (ZSC), Timo Meier (New Jersey Devils/NHL), Nino Niederreiter (Winnipeg Jets/NHL), Damien Riat (Lausanne), Sandro Schmid (Fribourg-Gottéron), Pius Suter (St. Louis Blues/NHL), Calvin Thürkauf (HC Lugano).

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    Kommentare

    User #6131 (nicht angemeldet)

    Bichsel ist seit längerem verletzt und spielt derzeit und bis auf weiteres nicht. Was hat er dann im Kader zu suchen? Fischer wird sowieso überschätzt. Mit dieser Spielergeneration hätte selbst der Sportexperte Mischi Wettstein mit seinem Assistenten Hatsch den Hockey-WM-Final erreicht. In den nächsten Jahren wird es sehr viel schwerer werden. Von Schweizer Nachwuchs in der NHL ist nicht viel zu sehen.

    User #1007 (nicht angemeldet)

    Aus gesunheitlichen Gründen abzusagen ist ja eohl nicht dasselbe wie persönliche Erfolge höher zu stellen. Ausserdem muss Charlin nicht Berra platz machen, sondern Akira Schmid, junger NHL Goalie. Olympia ist nicht jedes Jahr und dann kommen halt nur die besten mit, Charlin wird ab nächstem Jahr die Chance bekommen, und bei den nächsten Olympischen Spielen mit Schmid das Duo bilden. Wenn Charlin wirklich so stark ist, kann er noch 14 Jahre lang CH Nati spielen.

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