Noch letzte Woche hoffte Fiala auf WM-Einsatz

Der verletzte Kevin Fiala reiste spontan zur Nati an der Heim-WM. Noch bis letzte Woche hoffte er, auf dem Eis stehen zu können.
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Das Wichtigste in Kürze
- Kevin Fiala hoffte noch letzte Woche, an der Heim-WM spielen zu können.
- In der Reha macht er Fortschritte, wenn auch nur langsam.
- Jetzt versucht er, für gute Stimmung zu sorgen.
Fünf Siege in fünf Spielen und die frühzeitige Viertelfinal-Qualifikation: Für die Schweizer Nati läuft es bei der Heim-WM nach Plan. Da geht beinahe vergessen, dass mit Kevin Fiala ein Star aus der NHL verletzt fehlt. Nach seinem Beinbruch bei den Olympischen Spielen kann der Stürmer noch nicht wieder spielen.
Dabei war die Hoffnung gross – bis zum allerletzten Moment: Gegenüber SRF sagt Fiala: «Ehrlich gesagt glaubte ich auch vor einer Woche noch, dass es reichen könnte. Als dann der Entscheid fiel, dass ich nicht spielen kann, war das schon hart.»

Doch schlussendlich sollte es nicht sein, sagt der Stürmer der Los Angeles Kings. «Das fällt mir schwer, auch jetzt noch, aber ich muss das akzeptieren.»
Dafür ist er jetzt als Zuschauer bei der Heim-WM dabei. Spontan habe er sich für die Reise in die Schweiz entschieden: Am Mittwoch sei er abgeflogen, am Donnerstag gelandet. Und am Donnerstagabend stand er dann mit seinen Teamkollegen in der Kabine.
Er versuche, gute Stimmung ins Team zu bringen, sagt er. Der Plan sei es, noch bis zum Ende des Turniers hierzubleiben.
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Bei den Olympischen Spielen verletzte sich Fiala im Spiel gegen Kanada schwer. Er zog sich mehrere Brüche im Unterschenkel zu und verpasste dadurch den Rest der NHL-Saison.
In der Reha mache er Fortschritte, erzählt er nun. Doch es gehe nur langsam: «Man muss dem Körper Zeit geben. Es ist, wie es ist, aber es geht aufwärts.»





