Trotz Kantersieg: Nati-Trainer Cadieux steht auf die Euphoriebremse!

Die Schweizer Eishockey-Nati brilliert an der Heim-WM mit Tor-Galas. Trainer Jan Cadieux fordert Demut.

Das Wichtigste in Kürze
- Jan Cadieux steht nach dem 9:0-Kantersieg gegen Österreich auf die Euphoriebremse.
- Der Trainer ist froh, dass die Nati trotz der vielen Tore über 60 Minuten fokussiert war.
- Grossbritannien wird Cadieux am Donnerstagabend nicht unterschätzen.
Vier Siege aus vier Spielen und eine 9:0-Gala gegen Österreich: Nach dem fulminanten Start in die Heim-WM sind die Schweizer Hoffnungen gross.
Von den ersten Erfolgen will sich einer aber nicht blenden lassen: Nati-Trainer Jan Cadieux.
Es sei ein guter Tag gewesen, sagt der 46-Jährige nach dem Kantersieg gegen den Nachbarn. Doch «der Spielstand ist am Ende egal. Wir wollten gewinnen und wir haben gewonnen», zitiert ihn «blue Sport».
Nun sei es aber wichtig, demütig zu bleiben und nicht zu viel über dieses Resultat nachzudenken. «Das Wichtigste war der Charakter und der Fokus, den die Mannschaft über 60 Minuten gezeigt hat.»
«Schlechtes Mindset»
Heute Abend geht es für die Nati schon mit Gruppenspiel Nummer fünf weiter. Mit Grossbritannien wartet ein Aussenseiter auf das Team von Jan Cadieux.
Die Briten aber als unterlegenen Aufsteiger zu betrachten, sei «ein grosser Fehler», sagt der Trainer. «Das ist ein schlechtes Mindset. Es ist ein neuer Tag und ein neuer Gegner.»
Man mache deshalb «einen grossen Fehler», wenn man denke, Grossbritannien sei einfach nur ein Aufsteiger. «Sie spielen gutes Eishockey. Wir respektieren sie und wir müssen uns auf uns konzentrieren.»
Matchbeginn in der Swiss Life Arena in Zürich ist um 20.20 Uhr.










