Reto Berra zu WM-Slapstick-Eigentor: «Gehört zum Goalie-Leben dazu»

In den Schlussminuten beim 4:1-Sieg gegen Grossbritannien an der Eishockey-WM sorgt Reto Berra für ein kurioses Eigentor. Der Goalie-Veteran nimmt es gelassen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Reto Berra kassiert bei seinem ersten Einsatz an der Heim-WM ein Slapstick-Eigentor.
- Der 39-jährige Goalie-Veteran legt sich die Scheibe mit dem eigenen Stock ins Netz.
- Der Treffer zählt wegen Offside nicht – und Berra nimmt es ohnehin gelassen.
Auch, wenn es am Ende gar nicht gezählt hat: Über dieses Slapstick-Gegentor dürfte sich Reto Berra noch eine ganze Weile lang Sprüche anhören müssen.
Der Goalie-Veteran stand beim 4:1-Heimsieg der Hockey-Nati gegen Grossbritannien erstmals an der Heim-WM auf dem Eis. Nach überstandener Lungenentzündung verpasste der Gottéron-Meistergoalie aber einen Shutout.
Und obendrein setzte es kurz vor Schluss noch ein Slapstick-Eigentor. Einen nach vorne geschlagenen Puck der Briten lenkt Berra äusserst unglücklich mit dem Stock ins eigene Netz.

Glücksfall für den Nati-Goalie: Einer der Briten steht beim Schuss tief im Angriffsdrittel. Wegen Offside zählt der Treffer also nicht.
Reto Berra: «Das gehört zum Leben als Goalie»
Berra gesteht im SRF-Interview nach dem Spiel aber auch: Daran habe er zunächst gar nicht gedacht. «Ich war überrascht, in diesem Fall denke ich gar nicht an Offside oder nicht. Ich war schon ready für das Bully in der Mitte», gibt der 39-Jährige zu.
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Berra packt aber auch ein Stückchen Torhüter-Weisheit aus: «Wir Goalies, vor allem, wenn man schon so lange spielt, hat man schon manchmal ein Ei kassiert», witzelt er.
«Aber auch schon mal eine Silbermedaille oder Goldmedaille gewonnen. Das gehört zu unserem Leben», meint er.





