Eishockey-WM: Kanada und Finnland ziehen souverän in Halbfinal ein

Jetzt gilt es an der Eishockey-WM so richtig ernst: Heute steigen die Viertelfinals, die Nati trifft auf Schweden. Mit dem Nau.ch-Ticker verpasst du nichts.

Das Wichtigste in Kürze
- Um 20.20 Uhr trifft die Schweiz an der Heim-WM im Viertelfinal auf Schweden.
- Kanada setzt sich im Viertelfinal-Kracher gegen die USA durch.
- Auch Finnland zieht mit einem Sieg über Tschechien in den Halbfinal ein.
Nach dem Ruhetag an der Eishockey-WM geht es heute Donnerstag mit den Viertelfinals weiter. Das Highlight des Tages: Der Kracher zwischen der Nati und Schweden!
Die Spiele an WM-Tag 14
16.20 Uhr, Fribourg: Kanada 4:0 USA
16.20 Uhr, Zürich: Finnland 4:1 Tschechien
20.20 Uhr, Fribourg: Norwegen – Lettland
20.20 Uhr, Zürich: Schweiz – Schweden
Der Donnerstag der Eishockey-WM im Ticker
18.35 Uhr: Kanada und Finnland stehen im Halbfinal
In den ersten beiden Viertelfinals am Donnerstag haben sich die Favoriten durchgesetzt. Kanada gewinnt das ewige Rivalen-Duell gegen den Nachbarn USA mit 4:0. Macklin Celebrini und Dylan Holloway bringen den Turnier-Favoriten auf Kurs zum Halbfinal-Einzug. Connor Brown und Sidney Crosby erhöhen in der Schlussphase jeweils per Empty-Netter zum 4:0-Endstand.

Im zweiten Viertelfinalspiel setzt sich Finnland ungefährdet mit 4:1 gegen Tschechien durch. Sakari Manninen, Anton Lundell und Konsta Helenius treffen für die Finnen zur 3:0-Führung. Filip Hronek verkürzt für Tschechien zunächst, Leni Hameenaho macht mit dem 4:1-Endstand dann alles klar.
15.00 Uhr: NHL-Vorteil für Schweden
Während der Schweiz die perfekte Gruppenphase gelang, hat Schweden an der WM 2026 noch nicht restlos überzeugt. Dadurch scheint die Schweiz im Viertelfinal-Duell favorisiert. Doch: Im schwedischen Team steckt deutlich mehr NHL-Erfahrung!

Mit Josi, Meier, Hischier, Niederreiter und Moser waren bei der Hockey-Nati zuletzt fünf NHL-Spieler dabei. Stürmer Suter fehlte zuletzt angeschlagen, könnte im Viertelfinal gegen Schweden aber zurückkehren.
Selbst dann hätte Schweden aber doppelt so viele NHL-Spieler im Aufgebot. Zwölf Spieler spielen in Nordamerika. Abwehr-Routinier Ekman-Larsson (Toronto) hat den klingendsten Namen – Detroit-Stürmer Raymond gilt als Ausnahmetalent.

Mit fünf Toren und sechs Assists liegt Raymond in der WM-Scorerliste auf Platz 2. Besser ist bisher nur einer: Sven Andrighetto. Der ZSC-Stürmer hat in seinem Zürcher Heim-Stadion an der WM schon vier Tore und neun Assists verbucht.
Auch einige Schweden kennen die Swiss Life Arena in Zürich aus dem Liga-Alltag. Brannström (Lausanne), Heed (Ambri), Larsson (Rapperswil-Jona), Asplund (Davos), de la Rose und Petersson (Langnau) spielen in der National League.

Bei der Hockey-Nati stehen 18 Spieler aus der heimischen Liga im Kader. Dominik Egli spielt bei Frölunda in Schweden. Dort spielt er gegen sieben Spieler aus dem schwedischen Kader, die im Heimatland spielen.
11.00 Uhr: Josi vor Viertelfinal: «Riesige Challenge»
Im Viertelfinal der Heim-WM steht für die Schweizer Hockey-Nati das Duell mit «Angstgegner» Schweden an. Captain Roman Josi sagt gegenüber SRF: «Wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Aber wir wissen auch, dass die Gruppenphase jetzt nichts mehr zählt.»
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In der K.o.-Phase geht es jetzt um alles. «Schweden ist ein sehr starker Gegner und gehört immer zu den Favoriten. Es wird eine riesige Challenge, aber wir freuen uns darauf.» Besonders Defensiv seien die Schweden immer eine sehr stabile Mannschaft.
08.30 Uhr: Dieser Gegner würde im Halbfinal warten
Als bestes Team der Gruppenphase hat sich die Schweiz einen Vorteil erarbeitet. Sollte das Cadieux-Team den Viertelfinal gegen Schweden überstehen, wartet im Halbfinal das schlechtestklassierte Team.

Heisst auch: Kanada oder Finnland würde man bis in den allfälligen Final aus dem Weg gehen.
06.00 Uhr: Bodigt die Nati auch den «Angstgegner»?
In der Vorbereitung auf die Heim-WM kassieren die Eisgenossen gegen «Angstgegner» Schweden zwei Pleiten. Beim 1:8 und beim 0:3 läuft das Team von Jan Cadieux aber noch nicht in Bestbesetzung auf.

In der Gruppenphase läuft es der Schweiz aber deutlich besser als den «Tre Kronor»: Die Eisgenossen bleiben makellos, bodigen im letzten Gruppenspiel sogar die Finnen mit 4:2. Schweden muss hingegen gegen Kanada, Tschechien und Norwegen als Verlierer vom Eis.
Mit Rang vier schaffen es die Skandinavier gerade so in den Viertelfinal. Ist die Zeit reif, den «Angstgegner» auch an der Heim-WM zu bodigen?





