Olympia 2026: Schweizer Hockey-Nati scheitert an Finnland

Die Schweizer Hockey-Nati scheidet an Olympia 2026 ganz bitter im Viertelfinal aus. Finnland trifft spät doppelt und entscheidet die Partie in der Verlängerung.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz unterliegt Finnland im Viertelfinal von Olympia 2026 in der Verlängerung.
- Damien Riat und Nino Niederreiter gelingt ein Doppelschlag im ersten Drittel.
- Doch in den Schlussminuten schlägt Finnland zurück und rettet sich in die Verlängerung.
- Dort trifft Lehkonen mit seinem zweiten Tor zum Sieg für die Finnen – die Schweiz ist out.
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft ist dem Halbfinal an Olympia 2026 ganz nah – und scheidet doch aus. Im Viertelfinal verliert das Team von Patrick Fischer mit 2:3 nach Verlängerung gegen Finnland. Dabei hatte die Schweiz lange 2:0 geführt...
Captain Roman Josi ist die Enttäuschung im Interview mit SRF klar anzumerken. «Wir sind so nah dran gewesen. Wir haben ein super erstes Drittel gespielt und ich hatte eigentlich im Dritten ein gutes Gefühl.» Doch dann die drei Tore der Finnen.
Trotzdem lobt der 35-Jährige die Mannschaft: «Wir haben einen riesigen Team-Spirit. Man sieht was es uns bedeutet – darum ist das jetzt umso bitterer.
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«Das tut wirklich weh», sagt Goalie Leonardo Genoni. Er findet trotzdem: «Der Gameplan ist fast aufgegangen. Wir haben lange das gemacht, was wir wollten. Dann kommst du in die Verlängerung und bist raus – es geht schnell.»
Doppelschlag im Startdrittel
Die Schweiz kommt gut in die Viertelfinal-Partie gegen Finnland rein. Früh übernehmen sie das Spieldiktat. Spätestens nach der ersten Strafe gegen die Schweiz zeigen aber auch die Finnen, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Genoni hält den Kasten aber sauber.
So fällt das erste Tor dann auch der Gegenseite: Jäger luchst Finnen-Goalie Saros den Puck ab und bedient Riat – 1:0. Nur kurz darauf sorgt Nino Niederreiter mit einem Schuss aus etwas grösserer Distanz für den Doppelschlag. Mit 2:0 endet das erste Drittel.

Bezüglich Intensität und Einsatz lassen die Schweizer auch im Mitteldrittel gar nichts vermissen. Trotzdem werden die Finnen zunehmend stärker und kommen zu einzelnen Torchancen.
Schweiz verteidigt finnische Angriffe solidarisch
Die starken Defensivleute, Goalie Genoni und der Pfosten bewahren die Schweiz aber weiterhin vor einem Gegentor. Auf der Gegenseite spielen sich auch die Eisgenossen immer wieder vors Tor, lassen dort die letzte Genauigkeit aber noch vermissen.

Auch im letzten Drittel verteidigen die Schweizer ihr Tor mit grösstmöglicher Leidenschaft – jeder Stürmer macht die Extrameter nach hinten. So gelingt es dem Fischer-Team weiterhin, die Finnen im Zaum zu halten.
In den Schlussminuten bricht Schweiz ein
Doch in der 54. Minute kommt Aho mit viel Speed nach vorne und zirkelt die Scheibe gekonnt in die entfernte Torecke. Mit dem 1:2-Anschlusstreffer macht er die Tür wieder weit auf.
Die Schweizer werden immer passiver und werden dafür bestraft. 72 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit trifft Heiskanen zum 2:2. Es geht in die Verlängerung.

Dort haben die Schweizer unter anderem durch Andrighetto weitere gute Chancen, den Sack zuzumachen. Doch stattdessen machen die Finnen die Wende komplett: Lehkonen zieht davon und beendet die Schweizer Medaillenträume.





